Germany: Call for solidarity-manifestation today 12/2/20 with Dimitris Koufontinas de/en

Friday, 12.02.2021 | 12.30 | Greek Consulat, Mohrenstraße 17, Near metrostation U-Bhf Stadtmitte
International Day for the Solidarity with the Hungerstriker Dimitris Koufontinas
Once again the greek state is targeting the communist revolutionary Dimitris Koufontinas (member of the revolutionary organization 17th of November-an organization that was acting against the Greek, American, Turkish and British state and the organization was focusing a lot on the struggle against imperialism). Under a recently introduced law restricting the permits of prisoners and blocking prisoners with life-sentences from serving them in agricultural prisons1), Dimitris Koufontinas was abducted without announcement from the agricultural prison where he was serving his sentence. Instead of transferring him first to the prison of Korydallos (high-security prisons in Athens), as prescribed by the same law, the greek state under the order of the secretary of the anti-crime policy (who actually does not even have the jurisdiction of such a decision), directly transferred him at the prisons of Domokos (high security prisons -type C as they are called- in which prisoners with the “antiterrorist” law will convict their penalty. Prisons that after a lot of fights were actually abolished.)
Demanding his transfer to the prisons of Korydallos, Dimitris Koufontinas is choosing once again to resist, by starting a hunger strike on the 8th of January.
While the greek state is becoming more and more authoritarian, by forcing cops in the universities, by limiting the freedom of every person living and acting in this country, is making the prisoner’s lifes even more unbearable. For us its clear. In the face of the communist revolutionary Dimitris Koufontinas the greek state is unfolding it’s revengeful strategy against an ideologically and practically consistent, unrepentant revolutionary. After 18 years of detention in the cells of their bourgeois democracy, Dimitris Koufontinas is still a member of the movement, inspiring and fighting against the oppressors and the exploiters of this world. And he is never alone. Besides him, two more anarchists prisoners were in hunger strike (Nikos Maziotis – member of the anarchist Revolutionary Struggle, and Giannis Dimitrakis, hunger strikers from 16/1 till 4/2) and two more political prisoners in custody (Vagelis Stathopoulos and Polykarpos Georgiadis) were in a 5 days symbolic hunger strike.

During a pandemic the states worldwide are showing their most authoritarian faces making clear that profit comes first. Lockdowns, omnipresent police, precarious working conditions, racists policies are some of the few examples of their policy strategies. The same time when the society is being oppressed, the invisibles of this world are suffering in overcrowded prisons under precarious health conditions facing isolation and alienation. And in these moments our solidarity is more necessary than ever. Through decentralized actions, manifestations and collective moments we show our solidarity to Dimitris Koufontinas and everyone facing state repression!
That’s why we respond to the international call https://actforfree.nostate.net/?p=36990#more-36990 and we call for a manifestation on Friday the 12th at  12.30 in front of the Greek consulat at Mohrenstraße 17- metrostation U-Bhf Stadtmitte showing that solidarity is borderless and noone is alone in the hands of the state.
SOLIDARITY WITH DIMITRIS KOUFONTINAS, HUNGER STRIKER SINCE 8TH OF JANUARY
UNTIL ALL ARE FREE, WE ARE ALL IMPRISONED
1) Agricultural prisons are rural prisons where prisoners can work in the fields with less restrictions.

Aufruf zur Solidaritätskundgebung für Dimitris Koufontinas

Freitag, 12.02.2021 | 12:30 Uhr | Griechisches Konsulat, Mohrenstraße 17, Nähe U-Bhf Stadtmitte

Internationaler Tag der Solidarität mit dem Hungerstreik von Dimitris Koufontinas

Wieder nimmt der griechische Staat den kommunistischen Revolutionär Dimitris Koufontinas ins Visier. D. Koufontinas ist Mitglied der revolutionären Organisation 17. November, einer Organisation, welche gegen den griechischen, US-amerikanischen, türkischen und britischen Staat kämpfte und dabei hauptsächlich auf den Imperialismus zielte.

Unter Anwendung eines erst kürzlich eingeführten Gesetzes, welches die Rechte von Gefangenen in den landwirtschaftlichen Gefängnissen1) einschränkt und Gefangene mit lebenslanger Haftstrafe für diese Art Gefängnis sperrt, wurde Dimitris Koufontinas ohne Ankündigung aus dem landwirtschaftlichen Gefängnis, in dem er bisher seine Strafe verbüßte, entführt.

Anstatt ihn erst in das Gefängnis Korydallos (Hochsicherheitsgefängnis in Athen) zu verlegen, wie vom neuen Gesetz vorgesehen, wurde er unter dem gleichen Gesetz vom griechischen Staat auf Anordnung der Sekretärin für Kriminalitätsbekämpfung, welche selbst überhaupt nicht das Recht für so eine Entscheidung hat, ohne Ankündigung in das Gefängnis Domokos entführt. Domokos ist ein Hochsicherheitsgefängnis der sogenannten Klasse C, in welchem nach dem „Antiterror“-Gesetz verurteilte Gefangene ihre Strafe absitzen. Die Klasse C ist der Typ Gefängnis, der nach vielen Kämpfen eigentlich abgeschafft wurde.

Mit der Forderung nach Verlegung in das Gefängnis Korydallos entschloss sich Dimitris Koufontinas wieder einmal Widerstand in Form eines Hungerstreiks zu leisten, welchen er am 8. Januar begann.

Während der griechische Staat immer autoritärer wird, Bullen in die Universitäten drängen, weitere Freiheiten jeder Person welche in diesem Land lebt oder aktiv ist eingeschränkt werden, ist das Leben für die Gefangenen sogar noch unerträglicher.

Im Fall des kommunistischen Revolutionärs Dimitris Koufontinas entfaltet der griechische Staat deutlich erkennbar seine rachsüchtigen Strategien gegen einen ideologisch und praktisch unbeirrbaren, reuelosen Revolutionär. Nach 18 Jahren Inhaftierung in den Zellen der bürgerlichen Demokratie ist Dimitris Koufontinas immer noch Teil der Bewegung – inspirierend und kämpfend gegen die Unterdrücker und die Ausbeuter dieser Welt. Und er ist nie alleine. Außer ihm waren noch zwei anarchistische Gefangene im Hungerstreik – Nikos Maziotis, Mitglied des anarchistisch revolutionären Kampfes, und Giannis Dimitrakis, Hungerstreikender vom 16. Januar bis zum 04. Februar. Noch zwei weitere politische Häftlinge – Vagelis Stathopoulos und Polykarpos Georgiadis – befanden sich fünf Tage in einem symbolischen Hungerstreik.

Im Zuge der Pandemie zeigen alle Staaten weltweit ihre höchste Form von Autorität, und, dass Profit an erster Stelle steht. Lockdowns, omnipräsente Polizei, prekäre Arbeitsverhältnisse und rassistische Bedingungen sind bloß ein paar Beispiele ihrer politischen Strategien. Mit der Unterdrückung der Gesellschaft leiden die Unsichtbaren dieser Welt um so mehr – in überfüllten Knästen, unter prekären Gesundheitsbedingungen, konfrontiert mit Isolation und Entfremdung. In diesen Momenten ist unsere Solidarität wichtiger denn je. Durch dezentrale Aktionen, Kundgebungen und in kollektiven Momenten zeigen wir unsere Solidarität mit Dimitris Koufontinas – und allen, die von Repression betroffen sind.

Deswegen reagieren wir auf den internationalen Aufruf https://actforfree.nostate.net/?p=36990#more-36990

Wir rufen auf zu einer Kundgebung am Freitag den 12. Februar um 12:30 Uhr, vor dem griechischen Konsulat, Mohrenstraße 17, U-Bhf Stadtmitte.

Wir wollen zeigen, dass Solidarität grenzenlos und niemand alleine in den Händen des Staates ist.

SOLIDARITÄT MIT DIMITRIS KOUFONTINAS, HUNGERSTREIKENDER SEIT DEM 8. JANUAR.

BIS ALLE FREI SIND, SIND WIR ALLE GEFANGENE

1) Landwirtschaftliche Gefängnisse sind sog. “Farm-Gefängnisse”, in denen die Gefangenen tagsüber unter relativ lockerer Bewachung auf Feldern arbeiten. Hierher werden Gefangene verlegt, bei denen Flucht nicht zu befürchten ist bzw. die nur noch einen relativ geringen Teil ihrer Strafe abzusitzen haben.

via:de.indymedia.org

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